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100 Grundversorger haben angekündigt, im Januar und Februar 2016 ihre Strompreise zu erhöhen. Rund 5,8 Mio. Haushalte sind betroffen.

Die Preissteigerungen betragen laut Informationen des Vergleichsportals Check24 im Durchschnitt 2,9 Prozent bzw. 42 Euro bei einem Verbrauch von 5.000 kWh im Jahr, in der Spitze sogar 9,9 Prozent (137 Euro).

Möglicher Grund für die Erhöhungen sind gestiegene Kosten der Stromversorger, die sie an ihre Kunden weitergeben. Dazu sollen unter anderem eine gestiegene EEG-Umlage (bisher 6,17 Cent/kWh, neu: 6,35 Cent/kWh) und voraussichtlich höhere Netznutzungsentgelte der Übertragungsnetzbetreiber für 2016 gehören.

Preissenkungen haben bislang 30 Stromgrundversorger bekannt gegeben, zwei davon bereits für vergangenen Oktober. Im Schnitt betragen diese 1,8 Prozent (27 Euro), in der Spitze 5,1 Prozent (73 Euro). Weitere fünf Versorger haben für das kommende Jahr Strompreisänderungen ohne Angabe von Höhe und Richtung angekündigt.

 

Strompreise: Alternativtarife stiegen langsamer als Preise für Grundversorgungstarife

Strom kostete laut Check24 im November 2015 im Schnitt 39 Prozent mehr als noch im Juli 2007. Stromkunden zahlen demnach aktuell für 5.000 kWh 1.382 Euro statt 993 Euro. Besonders deutlich seien die Preissteigerungen mit 47 Prozent bei den Grundversorgungstarifen.

Die Tarife der Alternativversorger sind demnach im selben Zeitraum nur 22 Prozent teurer geworden. Die Preisdifferenz zwischen Grundversorgung und Alternativversorgern habe sich dadurch von acht Prozent im Juli 2007 auf 30 Prozent im November 2015 erhöht.

(Quelle: ots/Check24)

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