Anzeige

Der Strompreis hielt 2018 sein hohes Niveau. Von Januar bis Dezember 2018 sank er im Durchschnitt im Durchschnitt nur minimal. Und auch in 2019 geht die Richtung zumindest bei einer Reihe von Energieversorgern weiter nach oben. Folgende bekannte Versorger haben aktuell Erhöhungen angekündigt:

Seit September des Vorjahres haben insgesamt 454 Grundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 5,1 Prozent angekündigt - in der Spitze teilweise um bis zu 20 Prozent. Während bei vielen Stromanbietern die Tariferhöhung bereits zum Jahreswechsel 2019 in Kraft trat, ziehen jetzt noch weitere Energieversorger nach.

So gab das große Energieunternehmen Vattenfall Mitte Januar bekannt, dass die Stromtarife in Hamburg zum 1. März 2019 steigen. Für Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden soll dies Berichten zufolge im Grundversorgungstarif 5,25 Euro mehr pro Monat bedeuten. Dies entspreche einer Erhöhung von 7,58 Prozent.

Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Beschaffungskosten für die Versorger. Oft werden Erhöhungen der Entgelte für die Nutzung von Stromnetzen als Grund für Erhöhungen genannt, die Stromanbieter lediglich an ihre Kunden weitergeben würden. Zudem sorgen die Preise am Strommarkt für die Strombeschaffung sowie staatliche Umlagen für höhere Belastungen bei den Unternehmen.

 

Auch Rheinenergie erhöht die Strom-Preise

Auch in einer weiteren Metropol-Region zieht ein großer Stromanbieter die Preise an. Neben  lokalen Energieversorgern wie Belkaw im Bergischen Land, der Strompreise deutlich erhöhen will, gilt das auch für den bekanntesten Energieversorger im Rheinland. RheinEnergie versorgt neben Köln dort noch weitere Bereiche in der gesamten Region. Dort sollen die Strompreise im Durchschnitt um ca.8,5 Prozent steigen. Die Erhöhung der Strompreise im Einzelnen hängt dabei allerdings von der jeweiligen Zugehörigkeit der Verbraucher zu lokal abgeteilten Netzgebieten ab.

Ob und wie Kunden in der Region von Preiserhöhungen betroffen sind, erfahren die Verbraucher in Anschreibe,in denen über jeder Betroffene über die Erhöhung informiert wird. Kunden haben dann in der Regel ein gesondertes Kündigungsrecht. Über einen Strompreis-Tarifrechner kann man sich in diesem Fall informieren, welches Sparpotenzial ein kurzfristiger Wechsel des Anbieters bietet.

Anzeige

Diese Seite verwendet Cookies (Datenschutzeinstellungen einsehen). Durch den Besuch der Website stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.