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Solarenergie - Für Photovoltaik-Anlagen gleicher Qualität gibt es Preisunterschiede von mehreren tausend Euro. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Zeitschrift Finanztest, an der sich mehr als 600 Besitzer von Solarstrom-Anlagen beteiligt haben.

Finanztest bemängelt bei der Suche nach Gründen unter anderem eine fehlende Marktkenntnis bei einem Teil der Käufer. Offenbar würden einige Betriebe diese fehlende Marktkenntnis vieler Hauseigentümer ausnutzen, um ihre Anlagen zu hohen Preisen zu verkaufen.

In einem Beispiel führt Finanztest eine Firma an, die eine Anlage zum „Sonderpreis“ von 3.050 Euro pro Kilowatt abrechnete – zuzüglich rund 600 Euro für die Montage. Mit ihrem Kilowattpreis lag sie rund 1000 Euro über dem Durchschnitt.

Bei der Preiskalkulation lassen sich offensichtlich weder die Hersteller noch die Installateure gerne in die Karten schauen. Nur in jeder fünften Rechnung, die Finanztest untersuchte, waren die Kosten detailliert aufgeschlüsselt.

Die Preise für Photovoltaik-Anlagen sind laut Finanztest in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Im August 2011 kosteten Anlagen demnach im Schnitt nur noch rund 2360 Euro pro Kilowatt Leistung. Bei den momentanen Preisen könnten die Solarstrom-Anlagen über einen Zeitraum von 20 Jahren eine jährliche Rendite von 6 bis über 8 Prozent erwirtschaften. Einnahmen bekommen Investoren vor allem aus der Vergütung des Netzbetreibers für den eingespeisten Strom und aus dem, was sie beim Eigenverbrauch sparen.

Finanztest rät, sich mindestens drei Kostenvoranschläge von Solarfachbetrieben oder Elektroinstallateuren einzuholen, die in der näheren Umgebung schon viele Anlagen erfolgreich installiert haben.

Der ausführliche Artikel zum Thema „Solarstromanlage“ findet sich in der November-Ausgabe 2011 der Zeitschrift Finanztest.

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