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Dünnschicht-Solarzellen - im Vergleich zu den kristallinen Solarzellen ist die Dünnschicht-Variante nur in etwa ein Hundertstel so dick. Auch wenn zum Teil mit anderen Rohstoffe experimentiert wird, kommt bei der Herstellung der Zellen wie beim kristallinen Typ meist Silizium zum Einsatz, allerdings sogenanntes amorphes Silizium. Die physikalischen Eigenschaften, die sich von kristallinem Silizium unterscheiden, beeinflussen die Nutzbarkeit und Produktionsverfahren der Zellen.

Dünnschicht-Solarzellen für Photovoltaik-Anlagen

So elegant die hauchdünne Bauweise mit einhergehender Rohstoffersparnis für Photovoltaik-Anlagen auch erscheinen mag, die Gesetze der Physik fordern ihren Tribut. Mit einem aktuellen Wirkungsgrad (Stand 2011) von ungefähr zehn bis vierzehn Prozent liegen sie klar unter den kristallinen Bautypen, was sich je nach Wunschergebnis in einer größeren benötigten Dachfläche auswirkt. So wird auch der Vergleich in Preis und Leistung unterschiedlicher Varianten zum Rechenexempel. Inzwischen versucht man jedoch, mit Hybrid-Solarzellen, die Vorteile beider Bauweisen zu verbinden.

Der Vorteil der Dünnschichtsolarzellen liegt auf der Hand: Ein geringerer Verbrauch von Energie und Material. Dünnschicht-Module lassen sich einfacher und großflächiger produzieren als kristalline Solarzellen. Durch die dünne Bauweise lassen sich diese Solarzellen auch teilweise einfacher in vorhandene Baumaterialien auf dem Hausdach oder an der Fassade eines Hauses einbauen. 

Auch ganz andere Szenarien zum Einsatz werden zukünftig sicher noch deutlich mehr genutzt werden, beispielsweise aufrollbaren Solarzellen für den (Laptop-)Rucksack für unterwegs. Biegbarkeit und geringes Gewicht sind hier das entscheidende Kriterium, was sie gegenüber anderen Solarzellen-Typen abhebt.

Siehe auch:

Kristalline Solarzellen

Planung einer Photovoltaik-Anlage

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