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Die Einspeisevergütung für Solarstrom verringert sich und daran dürfte sich durch die bestehende Gesetzeslage voraussichtlich auch wenig ändern. Für Hausbesitzer und Endkunden lohnt eine Photovoltaik-Anlage daher zunehmend vor allem für den Eigenverbrauch. Die ebenfalls in den letzten Jahren gesunkenen Preise für PV-Module bilden die Basis für den rentablen Einbau einer PV-Anlage. Im Trend liegt die Ergänzung der Basisanlage mit zusätzlichen Komponenten, um die Potentiale der Phottovoltik noch besser auszuschöpfen. 

 

  • Ein Trendthema sind Energiespeicher. Scheint die Sonne und produziert fleissig Strom, kann so damit zumindest ein Teil der Energie überschüssige Energie für den späteren Verbrauch lokal vorgehalten werden, statt den Strom zu relativ niedrigen Vergütungssätzen ins allgemeine Stromnetz abzugeben. 
  • Wärmepumpen, die z. B. Erd- oder Umweltwärme zur Raumheizung und Warmwasserbereitung nutzen, lassen sich ebenfalls mit einer Photovoltaik-Anlage verbinden. Der für den Betrieb der Wärmepumpe notwendige Strom lässt sich teilweise mit einer PV-Anlage erzeugen, die gleichzeitig auch noch das eigene Elektroauto aufladen kann.
  • Voraussetzung für eine optimale Verteilung der Strom-Ressourcen ist dabei moderne Regeltechnik, um die verschiedenen Energiequellen und Verbraucher zu steuern.

Wer sich zum aktuellen Stand der Möglichkeiten informieren will, hat dazu z.B. Auf der Intersolar Europe Conferenceam 10.06.2015 in München Gelegenheit. Zwei Veranstaltungen widmen sich dabei speziell den Neuentwicklungen rund um dezentrale Stromerzeugung und Eigenverbrauch. Unter dem Titel "Smart Ideas in a Smart Energy Infrastructure" diskutieren Vertreter lokaler Energieversorger, Netzbetreiber und weiterer Dienstleister mögliche Auswirkungen der zunehmenden dezentralen Stromerzeugung in Photovoltaikanlagen. Im Fokus stehen dabei unter anderem dezentrale Energiespeichersysteme und Smart Grids (Mittwoch, 10.06., 14 Uhr im ICM, Raum 13 B).

Die Entscheidung, wann und wie wir unseren selbst erzeugten Strom nutzen, steht im Zentrum der Diskussionsrunde mit dem Titel "Smart Future: The Fascinating Sides to Intelligent Homes". Der Blick richtet sich hier auf online-basierte Anwendungen, mit denen sich Stromfluss und Energieverbrauch in Ein- und Mehrfamilienhäusern so steuern lassen, dass die Umweltbelastung möglichst gering und die wirtschaftlichen Vorteile möglichst groß sind (Mittwoch, 10.06., 16 Uhr im ICM, Raum 13 B). Das detaillierte Programm für alle Vorträge und Events im Rahmen der Intersolar Europe und der Intersolar Europe Conference finden Interessierte ab Ende April 2015 auf www.intersolar.de.

Einen Überblick über die technologischen Entwicklungen weltweit bieten die Intersolar Europe und die parallel stattfindende ees Europe, die internationale Fachmesse für Batterien, Energiespeichersysteme und innovative Fertigung vom 10. bis 12. Juni in der Messe München.

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