Anzeige

Kristalline Solarzellen, auch Dickschicht-Solarzellen genannt, unterschieden sich in der Herstellung grundlegend von Dünnschicht-Solarzellen. Die kristalline Bauform ist immer noch Standard in vielen Solarmodulen. Die Zellen besthen aus Silizium, welches wiederum aus weltweit in großen Mengen verfügbarem Quarzsand hergestellt wird.

Kristalline Solarzellen in Photovoltaik-Anlagen

Die Anbieter von Photovoltaik-Modulen mit kristalliner Bauart werben zum Teil mit einer Garantie von  80 bis 85 Prozent der Nennleistung über einen Mindestzeitraum von zwanzig Jahren. Viele Käufer nehmen diese Werte als wichtige Berechnungsgrundlage für die Wirtschaftlichkeitsüberlegungen bei der Planung einer Photovoltaik-Anlage.

Kristalline Solarzellen teilen sich wiederum in folgende Varianten auf:

Monokristalline werden aus einem einzigen, zersägten SIliziumstab gefertigt. Sie weisen in der Regel einen geringfügig höheren Wirkungsgrad auf (ca. 15 bis 17 Prozent).

Multikristalline Zellen entstehen aus gegossenen Silizimblöcken. Sie weisen eine unregelmäßige, an Eisblumen ähnelnde Struktur an ihrer Oberfläche auf. Ihr Wirkungsgrad liegt meist zwischen 13 und 16 Prozent. Sie sind in der Herstellung und im Verkaufspreis etwas günstiger als die monokristalline Variante.  

Die Bezeichung "Dickschicht-Solarzellen" ist übrigens relativ. Sie sind einige Zehntelmillimeter dünn, das beträgt in etwa der Stärke weniger Blätter Papier.

Siehe auch: Dünnschicht-Solarzellen

Anzeige

Diese Seite verwendet Cookies (Datenschutzeinstellungen einsehen). Durch den Besuch der Website stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.