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(Anzeige) Die Verwendung von Holzpellets gehört zu den besonders nachhaltigen und umweltfreundlichen Methoden des Heizens. Gerade im Hinblick auf den Verbrauch erweisen sich Pellets gegenüber konventionellen Energieträgern wie Öl oder Gas als besonders günstig, weswegen sich auch die relativ hohen Anschaffungskosten schnell wieder amortisieren.

 

Pelletheizung als zentraler Wärmelieferant

Im Gegensatz zu Pelletöfen bzw. Pelletkaminen ist eine Pelletheizung der primäre Wärmelieferant im Haushalt. Eine Anschaffung, die sich angesichts des relativ geringen Risikos von Preissteigerungen lohnt, auch wenn der Pelletpreis im Dezember etwas angezogen hat. Aktuell liegt der Kilopreis bei 24,55 Cent, was einer Steigerung um 2,7 Prozent gegenüber dem Vormonat entspricht. Der Preisvorteil gegenüber Heizöl liegt jedoch bei überzeugenden 17,5 Prozent. Im Folgenden soll die Funktionsweise der mit Holzpellets betrieben Zentralheizungen näher erläutert werden.

 

Lagerung von Holzpellets

Bei Pellets handelt es sich um Schüttgut, das besondere Ansprüche an die Lagerstätte im Hinblick auf Dimensionierung und Beschaffenheit stellt. Zur Einrichtung einer Pelletheizung muss also ein eigener, mehrere Kubikmeter umfassender Lagerraum zur Verfügung stehen. In sanierten Altbauten, die vormals mit Gas- oder Ölkesseln betrieben wurden, eignen sich die vormals als Heizungskeller genutzten Räumlichkeiten gut, da der Pelletkessel deutlich weniger Platz in Anspruch nimmt. Die Lagerstätte muss zudem trocken sein, da Pellets in erster Linie aus Holzverschnitt aus der Forstwirtschaft und Holzabfällen aus Gewerbe und Industrie hergestellt werden.

 

Funktion des Pelletkessels

Lagerstätte und Heizkessel müssen über einen Zuführmechanismus wie z. B. Förderschnecke oder Gebläsevorrichtung miteinander verbunden werden, damit der Kessel automatisch mit der benötigten Menge an Brennstoff versorgt werden kann. Beim Start des Brenners werden die Pellets elektronisch entzündet. Bei Pellet-Zentralheizungen handelt es sich dabei meist um einen Unterschubbrenner. Dieser bringt das im Kessel enthaltene Wasser auf die gewünschte Temperatur. Ist erst einmal die gewünschte Temperatur erreicht, wird die Brennstoffzufuhr über einen Thermoschalter geregelt. Die bei der Verbrennung entstehenden Abgase werden wie bei einer gewöhnlichen Ölheizung über den Schornstein abgeführt.

Die Wirkungsgrade von Pelletkesseln liegen zwischen 85 und 95 Prozent des Heizwertes. Auf dem Markt gibt es mittlerweile aber auch Varianten mit Brennwerttechnik, durch die sich der Wirkungsgrad um bis zu 15 Prozent erhöhen kann. Bei solchen Geräten wird die im Abgas enthaltene Wärme durch Kondensierung des Wasserdampfes mit genutzt. Um den Wirkungsgrad weiter zu steigern, empfiehlt sich die zusätzliche Installation eines Pufferspeichers, der überschüssige Wärme aufnehmen kann. Dadurch lässt sich der Wirkungsgrad vor allem beim Betrieb mit geringer Leistung oder bei kurzzeitigen Brennphasen deutlich steigern.

 

Wartung und Instandhaltung

Moderne Pelletheizungen weisen zwar einen hohen Grad an Automatisierung auf, müssen aber dennoch einer regelmäßigen Prüfung unterzogen werden. Eine Wartung sollte mindestens einmal im Jahr durch qualifiziertes Fachpersonal durchgeführt werden, um einen dauerhaft störungsfreien Betrieb gewährleisten zu können. Bei Geräten früherer Generationen ist es zudem noch erforderlich, regelmäßig den Aschenbehälter zu entleeren. Bei modernen Pelletheizungen reicht es jedoch aus, diesen Behälter einmal pro Jahr im Zuge der Wartung zu entleeren.

Weitere nützliche Informationen finden Sie hier: https://www.effizienzhaus-online.de/pelletheizung-kosten-und-wirtschaftlichkeit

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