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Wer beim Heizen zukünftig auf Pellets setzen möchte, steht am Anfang seiner Überlegungen vor der Frage nach der Amortisierung der Heizung. Während man bei den Brennstoff-Kosten kurzzeitige Schwankungen und mittelfristige Entwicklungen der Preise nur grob prognostizieren kann, sind die Kosten für die Anschaffung einer Pelletheizung übersichtlicher - und liegen auf den ersten Blick nicht im Schnäppchen-Bereich. 

Doch trotz höherer Kosten für die Anschaffung eines neuen Holzpellet-Systems im Vergleich mit einfachen Gasheizungsanlagen rechnet sich der Kauf in der Regel über die lange Einsatzzeit hinweg. Nicht zu vergessen: Bei der Modernisierung wird der Austausch einer Bestandsheizung durch eine Pelletheizung vom Staat mit mindestens 3.000 Euro gefördert.

Das Heizen mit Holzpellets ist zudem durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe fast klimaneutral und spart über die Laufzeit der Pelletheizung viel CO2 im Vergleich zu Gas- oder Ölheizungen ein. Die langfristige Rentabilität einer Pelletheizung hängt dabei unter anderem auch von Leistung und Wirkungsgrad der Anlage ab.

Aktuelle Pelletheizungen und -öfen, die besonders energiesparend und treibhausgasarm sind, empfiehlt deshalb jetzt EcoTopTen, die Informationsplattform des Öko-Instituts für ökologische Spitzenprodukte. Die Marktübersicht kann als Hilfestellung vor der Anschaffung einer Anlage dienen und wurde in Kooperation mit dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) erstellt. Listen existieren aktuell für folgende Varianten:

· Holzpellet-Heizungen mit einer Nennwärmeleistung zwischen 2 und 50 kW,
· Holzpelletöfen mit Wassertasche1 mit einer Nennwärmeleistung bis 15 kW.

 

Hauswärme mit weniger Kosten und Treibhausgas

Für die EcoTopTen wurden Modelle mit Wassertasche ausgewählt, da sich diese an eine Zentralheizung anschließen lassen. In einem Altbau können sie so als Ergänzung zur vorhandenen Heizanlage erzeugte Wärme ins Heizsystem einspeisen. In einem Passiv- oder Niedrigenergiehaus kann ein wassergeführter Holzpelletofen eine Zentralheizung sogar komplett ersetzen.

Eine Reihe von Kriterien wurden bei der Zusammenstellung der Liste berücksichtigt. So darf der Wirkungsgrad bei Holzpelletheizungen 90% bei Nennlast nicht unterschreiten, bei
Holzpelletöfen gilt dieser Mindestwert bei Nennlast und bei Teillast. (Stand 11/ 2015).

Zudem wurden hohe Standards bei den Grenzwerten klimarelevanter Emissionen angesetzt, die beim Heizen entstehen. Geräte-Hersteller konnten diese Grenzwerte z.B. durch die Zertifizierung mit dem Umweltzeichen Blauer Engel belegen. Ein Großteil der auf EcoTopTen gelisteten Geräte liegt sogar deutlich unter den Grenzwerten dieses Umweltzeichens.

Die EcoTopTen listet sechs wasserführende Holzpelletöfen und 27 Holzpellet-Heizungen mit einer Wärmeleistung bis 15 Kilowatt sowie 41 weitere Heizungen mit einer Wärmeleistung über 15 Kilowatt. Alle Pelletfeuerungen erfüllen dabei die Kriterien für Emissionswerte des „Blauen Engels“.

 

Hoher Wirkungsgrad und Energiegehalt

Auch bei den Wirkungsgraden sollen die EcoTopTen-Geräte eine Vorreiter-Rolle übernehmen: Hocheffiziente Feuerungen nutzen den eingesetzten Brennstoff nahezu vollständig und ohne wesentliche Wärmeverluste aus. Darüber hinaus weisen alle Produkte der Liste einen hohen Automatisierungsgrad auf, was die Bedienung der Geräte erleichtert.

EcoTopTen Liste Holzpelletöfen (neues Fenster, externer Link)

EcoTopTen Liste Holzpellet-Heizungen (neues Fenster, externer Link)

Siehe auch:

Einbau - Passende Pelletheizung-Angebote erhalten

Häufige Fragen zu Holzpellet-Heizungen

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