Anzeige

Durch die Corona-Krise ist der Anteil der Menschen, die von zuhause aus im Home-Office arbeiten sprunghaft angestiegen. Auch nach der Krise dürfte der Anteil signifikant höher bleiben, als zuvor. Was bedeutet das für die Stromkosten privater Haushalte?

Durch die Covid-19-Pandemie sinkt während der Zeit von einschränkenden Maßnahmen der industrielle Energieverbrauch. Aber der Strom für private Haushalte bleibt hoch, da die Großhandelspreise für Strom nur einen relativ geringen Teil des Endpreises ausmachen. Was bleibt dadurch an Mehrkosten bei den Bürgern hängen?

Wie viel Strom verbrauchen Computer und Smartphones im Homeoffice?

Wer schon länger vom stationären PC auf einen handlicheren Laptop der neuesten Generation umgestiegen ist, kann beim Stromverbrauch im Homeoffice entspannt bleiben. Das Vergleichsportal Verivox kommt zumindest bei seinen Berechnungen auf gute Zahlen. Laptops sind speziell auch für den temporären Einsatz ohne Stromkabel ausgelegt und daher meist auf Effizienz getrimmt. Pro Arbeitstag liegen die Stromkosten im Schnitt demnach bei lediglich 15 Cent.

Pro Tag ebenfalls günstig aber immerhin deutlich mehr wird in diesem Vergleich für PCs inklusive externem Monitor mit 50 Cent pro Tag berechnet. Natürlich können die Stromkosten abhängig von der konkreten Ausstattung und weiteren Geräten wie z.B. externen Festplatten, Druckern etc. auch deutlich höher liegen.

Je kleiner das Gerät, desto weniger, diese Faustformel gilt zumindest im  Vergleich zum Laptop für das Smartphone. Verivox rechnet bei drei Stunden pro Tag an der Steckdose nur mit einem halben Cent Kosten pro Tag.

Mehrkosten für Strom an anderer Stelle im Haushalt minimieren

Wie effektiv elektronische Geräte für die Bürokommunikation inzwischen sind, kann man auch beim Vergleich mit elektrischen Geräten in der Küche ablesen. Das Mittagessen im Home Office wird in der Berechnung mit einem Durchschnitts-Stromverbrauch für ein mittleres Kochfeld pro Stunde auf höchster Leistung bei knapp 50 Cent angesetzt.

Alles in allem dürften die erhöhten Stromkosten zuhause aber zumindest für den beruflichen Verbrauch im Home Office mit ca. einem Euro pro Tag überschaubar sein.

Doch gibt es durchaus Möglichkeiten, wie man die Energie-Kosten im Haushalt an anderen Stellen begrenzen kann, um entstandene Mehrkosten aufzufangen. 

Der Klassiker: Stand-by-Modus ausschalten

Ob Fernseher, Videorecorder, Hifi-Geräte oder auch viele ältere dimmbare Standleuchten. Bei vielen wird auch im nicht genutzten Zustand rund um die Uhr Strom in geringen Mengen verbraucht. Am einfachsten unterbindet man dies mit einer an die Stromkabel gekoppelten Mehrfach-Steckdose mit einer Funktion zur Abschaltung der Stromzufuhr. 

Spülmaschine effizienter als Spülen per Hand

Wer den Topf oder das kleine Geschirr für den Home Office Snack zwischendurch per Hand spült, weil das "nicht für die Spülmaschine lohnt", lohnt das finanziell meist nicht Denn mit einer gut ausgenutzten Spülmaschine können die entstehenden Stromkosten und Wasserkosten sinken. In der modellhaften Beispielrechnung  kamen dabei immerhin ca. 130 Euro potentielle Ersparnis pro Jahr gegenüber dem Spülen per Hand zusammen. 

Siehe auch: Sparen beim Energieversorger

Anzeige

Diese Seite verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Weitere Informationen zu Cookies und dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen