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thumb fernseher-600px-fot49044880-copyDas Interesse am Kauf neuer TV-Geräte mit immer besseren Auflösungen und technischen Finessen ist weiterhin ungebrochen. Energie-effiziente Fernseher sind dabei keine Mangelware. Wichtig sind für Kaufempfehlungen aber im Bezug auf den Energie-Verbrauch zusätzliche Kriterien.

Wachsende Fernseher - Größe verkauft sich

Größe ist in, zumindest wenn es nach den Herstellern geht. Die Zeiten, in denen ein moderner LCD-Fernseher etwas Besonderes war, sind vorbei. Entsprechend sind die ursprünglich hohen Preise für kleinere Geräte inzwischen deutlich gesunken. Das neue Verkaufsargument ist inzwischen oft die Größe. Neben neuen Technologien wie Plasma-Fernsehern soll das Kinoerlebnis für zuhause für Neukäufe oder den Austausch bereits vorhandener LCD-Geräte führen.

 

Energieverbrauch - Neue Fernseher können Energiefresser sein

Bei Kühlschränken und Waschmaschinen gab es in den letzten 10 Jahren eine eindeutige und klare Entwicklung hin zu einem geringeren Energieverbrauch pro Gerät.

Anders bei den Fernsehern. Das liegt aber nicht an den mangelnden technischen Fortschritten. Im Gegenteil. Vor fünfzehn Jahren gab es in den meisten Haushalten eher kleine Fernseher mit einer herkömmlichen Bildröhre. Dafür waren im Vergleich zu heute verschiedene Gründe wie Preis, Bildqualität als auch Platzbedarf für große Geräte ausschlaggebend.

 Fernseher mit Fernbedienung

Große Fernseher verbrauchen mehr

Der wichtigste Faktor für den Verbrauch von Energie bei aktuellen Fernsehern ist die Größe des Bildschirms, sprich die sogenannte Bilddiagonale. Diese Bilddiagonale hat sich bei den aktuellen Großgeräten zu den gängigen Modellen vor einigen Jahren fast verdoppelt. Damit hat man in der Regel aber auch eine Bildfläche, die etwa viermal so groß sein kann wie bei älteren Fernsehern.

Da leuchtet es ein, dass die neuen technologischen Möglichkeiten der ultraflachen und großen Fernseher auch Auswirkungen auf den Strom-Verbrauch haben. Verbraucherschützer kamen bei ihren Tests zu Strom-Kosten, die über eine Nutzungsdauer von über zehn Jahren zusammen gerechnet im niedrigen dreistelligen Eurobereich liegen können oder bis deutlich in den vierstelligen Bereich gehen können.

Wer sehr viel Wert auf einen niedrigen Energieverbrauch legt, der ist mit den hypermodernen Fernsehern mit Plasmabildschirm nicht unbedingt gut bedient. Große Plasmabildschirme können bei intensiver Nutzung soviel Strom wie bis zu sechs moderne Kühlschränke zusammen verbrauchen.

Wichtig ist also beim Kauf nicht nur die Beteuerung des Verkäufers, das Modell habe die höchste Energie-Effizienz-Stufe, sondern man muss selbst für sich die Größe des Fernsehers immer mit einbeziehen. Jeder kann sich also ganz bewusst dafür entscheiden, wie viel ihm ein Großbild-Erlebnis wert ist oder er mit dem beim Verbrauch gesparten Geld ab und zu ins "echte" Kino gehen möchte.

 

Checkliste Kaufempfehlung - Strom-Effizienz beim Fernseher

Stromverbrauch prüfen:

Beim Kauf eines neuen Fernsehers lohnt sich ein Blick auf das EU-Label: Ein TV-Gerät der besten Energieeffizienzklasse A+ (sehr effizient) kann gegenüber einem Modell der Klasse D (ineffizient) bis zu 70 Prozent weniger Strom verbrauchen. Im Handel sind inzwischen sogar bereits A++-Fernsehgeräte erhältlich. Die eventuell höheren Anschaffungskosten für ein energieeffizientes TV-Gerät können sich über die Nutzungsdauer amortisieren. 

 

Fernseher mit kompletter Stand-by Aus kaufen:

Achten Sie beim Neukauf darauf, dass sich der Fernseher vollständig vom Netz trennen lässt. Andernfalls verbraucht er rund um die Uhr unnötig Strom. Auch diese Angabe ist in Form eines Icons auf dem EU-Label vermerkt. Darauf weist die Die Initiative EnergieEffizienz hin. Ein ineffizientes Gerät kankönne so bis zu zehn Euro zusätzliche Stromkosten im Jahr verursachen. Mit einer schaltbaren Steckdosenleiste oder einer funkgesteuerten Steckdose ist aber auch bei anderen Fernsehern der Strom komplett abschaltbar. 

 

Die richtige Bildschirmgröße:

Prüfen Sie die passende Bildschirmgröße für Ihren Sitzabstand. Fernseher mit großen Bildschirmen verbrauchen in der Regel auch mehr Strom. Als Richtlinie empfiehlt die Initiative EnergieEffizienz: Die Bildschirmdiagonale sollte nicht größer sein als ein Drittel des Sitzabstands zum Fernseher.

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