Anzeige
Energieeffizienz Haus Label

Das Thema Energie und Kilmaschutz zuhause bleibt langfristig für alle spannend. Sowohl für die Besitzer einer Eigentumswohnung oder eines Hauses wie auch für alle Mieter.  Dabei gibt es bei vielen eine klare Ausrichtung bei der Frage: Wie möchte ich in Zukunft wohnen? 

Die Tendenz ist klar, zumindest laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Direktversicherers  CosmosDirekt.

  • Gut die Hälfte der 20- bis 50-Jährigen (56%) wünscht sich demnach ein nachhaltiges Zuhause.
  • Zwei Drittel können sich vorstellen, in einem Aktiv- oder Plusenergie-Haus zu leben.
  • 68 Prozent würden gerne eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installieren.

Eine nachhaltige Wohnform wird dabei vor allem mit einer guten Wärmedämmung und umweltfreundlicher Energieversorgung in Verbindung gebracht, noch vor einer eigenen Immobilie (42 %). Zwei Drittel der Befragten können sich laut der forsa Umfrage vorstellen, künftig in einem Aktiv- oder Plusenergie-Haus zu wohnen. 68 % würden gerne eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach nutzen - immerhin 15 Prozent nutzen diese bereits heute.

Nachhaltige Wunsche für das eigene Zuhause

Auffallend dabei: Es scheint kaum Unterschiede zu geben, was sich Frauen oder Männer für ihr Zuhause wünschen. Doch anscheinend sind tendenziell mehr ältere Menschen mit dem energetischen Status Quo zufrieden.  Viele jüngeren Menschen zwischen 20 und 29 Jahren (71 %), Mieterinnen und Mieter (61 %) und generell Menschen mit einem mittleren Haushaltsnettoeinkommen von 2.000 bis 3.500 Euro (63 %) sehen sich laut der Studie nach mehr Nachhaltigkeit beim Wohnen.

Zukunftsgerichtete Wohntrends nach Ansicht der Deutschen

  • Neben dem Aktiv- oder Plusenergie-Haus, das sogar noch Energie produziert, können es sich 62% der Befragten vorstellen, in einem Haus mit begrünter Fassade zu leben.
  • 59% der Befragten halten es für möglich, künftig in einem Passivhaus zu leben, welches den Energieverbrauch zumindest minimiert.
  • Mehr als jeder Dritte (35%) kann sich ein Leben in einem Mehrgenerationen-Haus vorstellen.
  • Für 28% käme auch eine Hausgemeinschaft mit dem neudeutsch "Collaborative Living" in Frage. Hier teilt man sich zentrale Einrichtungen wie den Garten oder einen Waschsalon.

Auch bei dieser Frage tendieren laut der forsa Umfrage Jüngere und Menschen, die zur Miete wohnen, eher zu neuen, nachhaltigen Wohnformen als ältere Befragte und Immobilieneigentümer.  In mittleren und größeren Städten bis zu 500.000 Einwohnern besteht zudem mehr Offenheit für nachhaltige Wohntrends  als in kleineren Orten auf dem Land mit weniger als 20.000 Einwohnern.

Wie investiert man in die energieeffiziente Zukunft? 

Neben den kleinen alltäglichen Maßnahmen, um Energie im Haushalt zu sparen, zeichnen sich in der Umfrage einige Top-Wünsche ab. Viele Menschen in Deutschland zwischen 20 und 50 Jahren würden auch gerne größere Investitionen tätigen, um ihren Ressourcenverbrauch nachhaltiger zu gestalten, wenn es für sie umsetzbar ist. Dazu gehören

  • Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach (68%) 
  • Der Einbau einer Wärmepumpe, Solarthermie-Anlage oder Pelletheizung (57%).
  • Nur 15 bzw. 19 % nutzen bereits diese Möglichkeiten.
  • Nur natürliche Materialien möchten 52% der Befragten beim Hausbau oder bei der Renovierung verwenden. Gut jeder Zweite (53%) würde gerne die Wärmedämmung der Wohnung optimieren. Jeder Dritte macht das bereits heute.

Auch eine Zisterne, mit der man Regenwasser besser nutzen kann, scheint mit 52 Prozent recht beliebt zu sein. Bei 24 Prozent der Befragten ist eine solche bereits im Garten installiert.

Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit macht ebenso vor der Inneneinrichtung nicht Halt.  Die Hälfte (51%) der Befragten gab an, künftig nur noch nachhaltig produzierte Möbel kaufen zu wollen. Gut jeder Vierte (26%) agiert hier laut Eigenaussage schon vorbildlich. 

Anzeige