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Mieter, die monatlich Informationen zum Energieverbrauch ihrer Heizung erhalten, benötigen im Durchschnitt neun Prozent weniger Energie als ihre Nachbarn. Das zeigen erste Zwischenergebnisse eines Modellvorhabens, das die Deutsche Energie-Agentur (dena) gemeinsam mit ista Deutschland, dem Deutschen Mieterbund und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit durchführt.

Im Rahmen des Modellvorhabens "Bewusst heizen, Kosten sparen" testeten in der Heizperiode 2013/14 über 140 Haushalte in den Regionen Essen, Berlin und München kostenlos das Energiedatenmanagement. Hierbei erhalten Mieter über ein Internetportal oder auch per Post kontinuierlich Informationen über ihren Wärmeverbrauch. Dieser wird über Funkzähler erfasst und digital übermittelt.

Die aktuellen Verbrauchsdaten für Ihre Heizung können die Mieter mit dem Verbrauch im Vormonat, im Vorjahr oder in einer Durchschnittswohnung des Mietshauses vergleichen. Auf dieser Grundlage können die Mieter selbst entscheiden, ob sie ihr Heizverhalten verändern.

Bisher liegen die Ergebnisse der ersten Heizperiode vor und diese bestätigen die Vermutung der dena. Im Vergleich zu Haushalten ohne Energiedatenmanagement im jeweils gleichen Gebäude konnten die Testhaushalte ihren Energieverbrauch im Durchschnitt um rund neun Prozent senken.

Möglicherweise wecken die aktuellen Informationen das Interesse der Nutzer am Überdenken des eigenen Nutzungsverhaltens beim Heizen, dessen Auswirkungen durch monatliche Infos über den Verbrauch im zurückliegenden Zeitraum zeitnah überprüfbar sind. Die ersten Zwischenergebnisse des Modellvorhabens sollen nun noch genauer analysiert und die Wirkung in den kommenden beiden Heizperioden untersucht werdem.

Weitere Informationen zum Modellvorhaben "Bewusst heizen, Kosten sparen" unter www.bewusst-heizen.de.

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