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Heizungstechnik - So richtig billig ist ein guter Brennwertkessel mit aktueller Technik in der Anschaffung leider nicht. Eine günstige Alternative zu den relativ hohen Kosten für einen Brennwertkessel könnte daher eigentlich ein Niedertemperaturkessel sein. Dieser arbeitet jedoch zum Teil deutlich weniger energieeffizient und gibt im Vergleich zu einem Premium-Brennwertkessel mehr Schadstoffe über den Kamin an die Umwelt ab. Hochwertige Brennwertkessel dagegen können sowohl den Brennstoff-Verbrauch wie auch die Schadstoffabgabe deutlich senken.

Energie sparen - einfach mit Wasserdampf

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Brennwertgerät-Schema - Bildquelle: BDH Verband

Bei der Verbrennung in einer herkömmlichen Gas-, Öl- oder Pelletheizung wird entstehender Wasserdampf über den Schornstein an die Umwelt abgegeben.

Ein moderner Brennwertkessel dagegen nutzt aber auch die Wärme-Energie im Wasserdampf und erreicht damit eine deutlich bessere Ausnutzung des Energieträgers.

Der entstehende Wasserdampf wird teilweise im Brennwertkessel kondensiert. Dabei kann die frei werdende Kondensationswärme wieder zum Aufheizen der Heizung verwendet werden, um die eingesetzte Energie möglichst effizient zu nutzen. Ein besonders großes Einsparpotenzial besitzt diese Technik übrigens, wenn Sie als Energieträger Gas verwenden.

Alle Komponenten bis hin zum Brennstoff sind also Optionen, um eine möglichst sinnvolle Anlage für die Gegebenheiten eines speziellen Hauses zusammen zu stellen. Deshalb ist eine ausführliche Beratung durch einen Fachmann vor einer Kaufentscheidung anzuraten.

Doch blind vertrauen sollten Sie nicht. Je mehr Fachwissen Sie selbst bereits haben, desto besser können Sie die Versprechungen eines Anbieters einschätzen und kritisch zu diesen Themen nachfragen.

Übrigens - die Nachfrage nach Brennwertgeräten steigt stetig. Nach Angaben des Bundesverbandes BDH waren schon fast 60 Prozent der in 2008 neu installierten Heizungen Brennwertgeräte. Die Nachfrage nach Niedertemperaturkesseln schrumpfe dagegen seit Jahren, der Marktanteil lag demanch 2008 nur noch bei knapp 10 Prozent. Tipps und Hinweis zu den Brennwertkessel-Kosten.

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