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Eine große Frage, die sich jeder Besitzer eines Eigenheims einmal stellen muss, ist die Frage nach einem geeigneten und wenn möglich sparsamen Heizsystem für das neue Haus. Dabei gibt es in unserer heutigen Zeit immer mehr Auswahlmöglichkeit. Doch welche Systeme bieten die meisten Vorteile und sind vor allem zukunftsorientiert ausgelegt? 

Als eine zukunftsfähige Heiztechnik ist die Hackgutheizung ganz vorne mit dabei. Diese Heizanlage funktioniert mit so genannten Holzhackschnitzeln, die als Brennstoff Verwendung finden. Heute gibt es mancher Orts bereits ganze Hackschnitzelheizwerke, die als größere Heizanlagen ihre Energie ins Wärmenetz speisen oder verschiedene Großabnehmer beliefern. Das Verfahren der Hackgutheizung ist ähnlich dem der Pelletheizungen. Der Brennstoff wird bedarfsmäßig geliefert und über eine Zuführeinrichtung in die Brennkammer überführt. Die Wärmeverteilung erfolgt wie bei üblichen Zentralheizungen indem die erzeugte Wärme auch das Wasser erwärmt. Dafür muss jedoch zusätzlich ein Warmwasserspeicher eingebaut werden. Die moderne Hackgutheizung arbeitet beinahe vollautomatisch, sodass sich das Arbeiten an der Heizung auf die Befüllung und auf die Ascheentnahme beschränkt.  Im

Vergleich mit herkömmlichen Öl- oder Gasheizungen sind die Hackschnitzelheizungen mit einem Leistungsbedarf von 20kW in wirtschaftlicher Hinsicht sehr sinnvoll. Obwohl die Anschaffungskosten zunächst deutlich höher sind als bei anderen Heizsystemen, lohnt sich der Einbau der Heizung vor allem in Altbauten, Mehrfamilienhäusern oder Gebäudekomplexen. Denn die Brennstoffkosten belaufen sich auf einen niedrigen Preis, sodass sich die Investition in die Heiztechnik bald auszahlt.

Die Pelletheizung ist ähnlich der Hackschnitzelheizung eine zukunftsorientierte Technik um das Haus zu heizen. Die so genannten Holzpellets, die aus Sägemehl und kleinen Holzspänen hergestellt werden, sind im Pelletskessel untergebracht, um dort verfeuert zu werden. In der heutigen Zeit erreicht dieses Heizsystem einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent und kann somit als erneuerbare Energiequelle überzeugen. Bei diesem System wird der Brennstoff wiederum mittels einer Zuführeinrichtung aus dem Pelletslager je nach Bedarf in die Brennkammer überführt, um dort verbrannt zu werden. Auch hier kommt durch erwärmtes Wasser die Wärmeverteilung zu Stande. Die Befüllung der Pelletskessel stellt die oberste Aufgabe dar. Lediglich die regelmäßige Reinigung des Verbrennungsraums und einige Wartungsarbeiten sind zusätzlich notwendig. Da die Betriebskosten meist deutlich günstiger sind als bei Heiztechniken, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten, sind die höheren Anschaffungskosten nach einigen Jahren ausgeglichen.

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