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Foto: TÜV SÜD

Gleich mit mehreren Ökostrom-Zertifikaten ist der TÜV SÜD ein wichtiger Dienstleister für diverse Anbieter von Ökostrom. Die Zertifikate sollen dokumentieren, dass der Ökostrom aus regenerativen Quellen stammt und der Ausbau der Erneuerbaren Energien gefördert wird.

Die Vergabe aller TÜV SÜD-Zertifikate für Ökostrom ist an zwei Voraussetzungen gebunden.

  • Zum einen muss die Gewinnung des Stroms aus regenerativen Quellen wie Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie, Biomasse/Biogas oder Geothermie stammen oder durch Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen werden.
  • Zum anderen muss ein bestimmter Anteil der Einnahmen in die Förderung neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert werden.

 

Zum Stand April 2011 können sich Stromversorger beim TÜV SÜD für eines von insgesamt drei verschiedenen Ökostrom-Zertifikaten mit unterschiedlichen Schwerpunkten bewerben:

TÜV Süd Ökostrom-Zertifikat EE01

Der Strom muss hierbei zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen. Die zusätzliche Anforderung beim Zertifikat EE01 besteht unter anderem darin, dass inzwischen 30 Prozent der Erzeugungsanlagen zum Zeitpunkt der erstmaligen Zertifikatserteilung nicht älter als 36 Monate sein dürfen (in Abgrenzung zu Anlagen wie z.B. älteren Wasserwerken, die vom Betreiber zum Teil schon seit Jahrzehnten wirtschaftlich abgeschrieben sind).

In der aktuellen Fassung der TÜV SÜD-Kriterienkataloge wurde der Anteil von neuen Anlagen von ursprünglich 25 auf 30 Prozent erhöht. Mindestens zwei Drittel der Preisaufschläge für die Ökostromprodukte müssen für den Ausbau von Erneuerbaren Energien verwendet werden.

 

TÜV Süd Ökostrom-Zertifikat EE02

Auch beim EE02 Zertifikat muss der Strom komplett aus Erneuerbaren Energien stammen. Die zusätzliche Anforderung beim Zertifikat EE02 besteht unter anderem darin, die Gleichzeitigkeit zwischen Erzeugung und Verbraucher zu gewährleisten. Wenn die Gleichzeitigkeit gegeben ist, werden keine fossilen bzw. nuklearen Backup-Kraftwerke benötigt.

Preisaufschläge müssen auch hier für den Aufbau von regenerativen Energien verwendet werden.   

 

TÜV Süd Ökostrom-Zertifikat UE01 und UE02

Dieses Zertifikat bezieht sich auf die Bereitstellung von Strom aus erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung.

Der Strom muss für eine UE01 Zertifizierung zu mindestens 50 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen, die restlichen Strommengen aus Kraft-Wärme-Kopplung. Mindestens 25 Prozent der Liefermenge muss aus neuen Kraftwerken stammen, Preisaufschläge müssen nach den Vorgaben wie bei den anderen Zertifikaten auch für den Aufbau von Erneuerbaren Energien verwendet werden.

Im Vergleich hierzu etwas abgeschwächt sind die Kriterien für das TÜV Süd Ökostrom Zertifikat UE02. Hier wird für die Energieträger ein Prozentsatz von mindestens 25% aus erneuerbaren Energien vorgegeben, der Rest aus Kraft-Wärme-Kopplung.  Preisaufschläge müssen auch hier dem Ausbau regenerativer Energien dienen.

 

Unter http://www.tuev-sued.de/oekostrom finden sich weitere Details zu den Kriterienkatalogen und zusätzlich eine Liste der zertifizierten Unternehmen.

Adresse:
TÜV SÜD Energie-Zertifizierung
BB-USC-MUC
Klaus Nürnberger
Westendstr. 199
80686 München
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Telefon: 089-5791-2752

(Stand: April 2011 - Alle Angaben ohne Gewähr)

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