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Energie-Portal News - Energiesparlampen - In einer gemeinsamen Presseinformation vom Verbraucherzentrale Bundesverband und Umweltbundesamt nahmen beide Organisationen Stellung zu Ihrer Einschätzung der Vorteile bei der Nutzung von Energiesparlampen.

Die Energieexperten seien sich demnach einig - Energiesparlampen sind in allen Belangen die bessere Wahl. Kosten- und Umwelt­betrachtungen zeigten gute Gründe, von der Glühlampe Abschied zu nehmen. Gründe für das Hamstern von Glühlampen. lägen auch in alten Vorurteilen gegen Energiesparlampen. Stromsparexperten des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen und des Umweltbundesamtes räumen aus Ihrer Sicht mit diesen Vorurteilen auf. Klar sei, dass klassische Glühbirnen wahrlich keine Leuchten sind: Sie wandelten nur etwa fünf Prozent ihrer aufgenommenen Energie in Licht um. Moderne Energiesparlampen sparten dagegen Energie, hielten länger und entlasteten so die Haushaltskasse.

Häufigste Kritik an den als „Energiesparlampen“ bekannten Kompaktleuchtstofflampen: Sie bräuchten lange, bis sie hell werden, gäben kaltes Licht und gingen schnell kaputt. Tatsächlich sei bei Qualitäts-Kompaktleuchtstofflampen die Aufhellzeit aber inzwischen verkürzt worden. Bei der Lichtfarbe gäbe es zudem inzwischen verschiedene Ausführungen: "Warmweiß" komme dabei dem Glühlampenlicht zumindest nahe.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen und das Umweltbundesamt weisen auch darauf hin, dass gute Kompaktleuchtstofflampen sich durchschnittlich 30.000 Mal an- und ausschalten lassen, bevor sie kaputt gehen. Auch die manchmal diskutierten Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder sind laut den Energieexperten nicht belegt. Bei Kompaktleuchtstofflampen sei zwar die Herstellung aufwändiger als bei Glühlampen. Eine Studie im Auftrag der EG-Kommission zeige aber: Berücksichtigt man den gesamten Lebensweg, schneiden die Kompaktleuchtstofflampen in der Bilanz für alle betrachteten Umweltwirkungen erheblich besser ab.

Wichtig für die Verbraucherinnen und Verbraucher sei, so die Energieexperten, nicht die billigste Lampe zu kaufen, sondern auf Qualität zu achten. Markenprodukte wären oft besser als Billig- oder „No Name“-Lampen. Gute und von der Stiftung Warentest erfolgreich getestete Produkte kosteten vielleicht etwas mehr, hielten aber dafür länger. Dies sei damit auf Dauer günstiger.

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