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Wie einfach man mit kleinen Veränderungen eine große Wirkung erzielen kann: Nach Berechnungen eines Energiesparwettbewerbs könnten 870 Millionen Kilowattstunden Heizenergie und 60 Millionen Euro Heizkosten jährlich eingespart werden, wenn sich alle Büroangestellten in Deutschland die Hände mit kaltem statt mit warmem Wasser waschen würden. Doch dafür muss man nicht auf die Büroangestellten warten, sparen geht zuhause genauso gut.

Verblüffend ist allerdings, dass man einen von der Europäischen Kommission geförderten Energiesparwettbewerb braucht, um die großen Effekte solcher alltäglichen Handlungen wieder in Erinnerung zu rufen. Zumindest für alle Waschvorgänge, bei denen man zuvor nicht die Hände mit Fetten und Ölen verschmutzt hat, gilt: Beim Händewaschen ist nicht die Wassertemperatur entscheidend - sondern die Hände 30 Sekunden gründlich zu reinigen.

Mit einer Aktionswoche "Heizenergie sparen im Büro" machten 2015 die deutschen Teilnehmer des "Energiesparcup" eine Woche lang auf die vielen kleinen Sparmöglichkeiten am Arbeitsplatz aufmerksam. An dem von der Europäischen Kommission geförderten Energiesparwettbewerb  beteiligten sich rund 150 kleine und mittlere Unternehmen aus ganz Europa.

 

Jedes Jahr 17 Millionen Bäume pflanzen - oder die Hände kalt waschen

Rund 17 Millionen Büroangestellte gibt es laut den Berechnungen des Energiesparcup in Deutschland. Wenn sich jeder von ihnen jeden Tag drei Mal die Hände mit warmem Wasser wäscht, würden allein dadurch rund 215.000 Tonnen CO2 im Jahr entstehen.

Allein um eine Tonne CO2 zu kompensieren, müssen 80 Bäume gepflanzt werden und damit hochgerechnet ca. 17 Millionen Bäume, um den CO2-Ausstoß durchs Händewaschen auszugleichen. Also ein Baum pro Büroangestellten.

Die Alternative: Einfach die Hände kalt waschen. Wie gesagt, das geht nicht nur im Büro. Wenn also alle Privathaushalte zuhause, äh, genug gerechnet für heute. Man könnte es ja einfach mal machen, sich gut fühlen und sich über einen angenehmen "Kneipp"-Effekt beim Händewaschen freuen ;-)

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