Anzeige

Der Verbrauch von Heizenergie in Wohngebäuden sank 2011 aufgrund des insgesamt milden Winters um durchschnittlich 18% ge­genüber dem Vorjahr. Das geht aus dem bundesweiten Heizspiegel 2012 hervor, den die gemein­nützige co2online GmbH veröffentlicht hat. Die Heizkosten für Häuser mit Ölhei­zung sind demnach im untersuchten Zeitraum trotzdem um fünf Prozent gestiegen.

Grund hierfür sei der erneute Anstieg des Heizölpreises um durchschnittlich 24,5 %. Weniger drastisch fiel demnach die Energiepreissteigerung bei Erdgas (+4,5%) und Fernwärme (+7%) aus.

Siehe auch: Heizkostenspiegel 2015

 

Milder Winter dämpft laut Heizspiegel den Kostenanstieg

Für den Heizspiegel wurden 70.000 Gebäudedaten aus dem Bundesge­biet ausgewertet: Laut den Auswertungen betrugen die Heizkosten für eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl in 2011 durchschnittlich 890 Euro und damit 40 Euro mehr als 2010 (+4,7%). Mieter mit Erdgasheizungen zahlten 715 Euro und damit 90 Euro weniger als i m Vorjahr (-11,2%). Die Heizkosten für Fern­wärme sanken um 95 Euro auf 785 Euro (-10,8%).

Auch in 2012 dreht sich die Preisspirale unvermindert weiter, warnen co2online und der Deutsche Mieterbund. Der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, schaut mit Sorge auf die aktuellen Preisentwicklungen. "Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres sind die Heizölpreise im ersten Quartal 2012 erneut gestiegen - im Schnitt um knapp 15 Prozent. Der Fernwärmepreis liegt bereits elf Pro­zent über dem des Vorjahreszeitraums.

Siehe auch: Heizkostenspiegel 2015

Anzeige

Diese Seite verwendet Cookies (Datenschutzeinstellungen einsehen). Durch den Besuch der Website stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.