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In 2018 beträgt die Umlage zur Deckung der Kosten der nach dem EEG vergüteten Stromeinspeisung 6,79 Cent/kWh. Ein hoher Kontostand und steigende Börsenpreise führen damit trotz einem fortlaufendem Zubau von EEG-Anlagen zu einer leichten Senkung der EEG-Umlage.

Die EEG-Umlage wird von der Bundesnetzagentur jährlich zum 15. Oktober für das folgende Kalenderjahr von den Übertragungsnetzbetreibern auf Basis von Gutachter-Prognosen bekannt gegeben.

Im Jahr 2018 beträgt die Umlage zur Deckung der Kosten der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergüteten Stromeinspeisung nach Angaben der Bundesnetzagentur 6,792 ct/kWh.

Für das Jahr 2018 rechnen die Übertragungsnetzbetreiber mit einem weiteren Zubau von Erneuerbaren Anlagen in Höhe von 8 Gigawatt. Dadurch steigt die erwartete Erzeugungsmenge aus Erneuerbaren Energien auf 204 Terawattstunden.

 

EEG-Umlage Senkung zum Teil durch gestiegene Börsen-Strompreise

Der fortlaufende Zubau der erneuerbaren Stromerzeugung in 2018, insbesondere im Bereich der Offshore- und Onshore-Windanlagen, führt zu höheren Kosten. Dieser umlagesteigernde Effekt wird nach der Einschätzung der Bundesnetzagentur jedoch durch den prognostizierten Anstieg der Strombörsenpreise sowie die positive Entwicklung des EEG-Kontos ausgeglichen. Im Ergebnis ergibt sich damit ein leichter Rückgang der EEG-Umlage.

Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Strompreises für Haushaltskunden finden Sie hier: www.bundesnetzagentur.de/energie-rechnungen

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