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In 2017 beträgt die Umlage zur Deckung der Kosten der nach dem EEG vergüteten Stromeinspeisung 6,88 Cent/kWh.

Die EEG-Umlage wird von der Bundesnetzagentur jährlich zum 15. Oktober für das folgende Kalenderjahr von den Übertragungsnetzbetreibern auf Basis von Gutachter-Prognosen bekannt gegeben. Die Bundesnetzagentur überwacht die ordnungsgemäße Ermittlung. Für 2016 lag die Umlage noch bei 6,354 ct/kWh. Der Anstieg der Umlage für 2017 beträgt somit "happige" 8,3 Prozent. Erklärt wird dieser Anstieg durch die Bundesnetzagentur insbesondere durch den großflächigen Zubau Erneuerbarer Energien und den weiteren Rückgang der Großhandelsstrompreise.

Für das Jahr 2017 rechnen die Übertragungsnetzbetreiber mit einem weiteren Zubau von Erneuerbaren Anlagen in Höhe von 5.300 MW. Dadurch steige laut Bundesnetzagentur die erwartete Erzeugungsmenge aus Erneuerbaren Energien auf 187 TWh, was damit bereits über einem Drittel der für 2017 erwarteten deutschen Stromnachfrage entspräche.

 

Anstieg der Umlage zum Teil durch gesunkene Börsen-Strompreise

Der Zubau der erneuerbaren Stromerzeugung ist parallel zu fallenden Großhandelsstrompreisen zu beobachten. Die gesunkenen Preise reduzieren die Erlöse durch die Übertragungsnetzbetreiber und die Direktvermarkter für den Erneuerbaren Strom. Dies wirkt sich zwar steigernd auf die EEG-Umlage aus. Gleichzeitig sinken laut Bundesnetzagentur aber die Beschaffungskosten für Stromanbieter, was im Strompreis die zuletzt gestiegene EEG-Umlage ausgleichen würde.

 

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