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Zu Beginn 2016 beträgt die Umlage zur Deckung der Kosten der nach dem EEG vergüteten Stromeinspeisung 6,354 Cent/kWh.

Ein wichtiger Grund für die Stabilisierung der EEG-Umlage ist laut Angaben der Bundesnetzagentur die positive Entwicklung auf dem EEG-Konto. Der Kontostand zum Stichtag 30. September 2015 betrug 2,5 Mrd. Euro. Dieser positive Saldo floß senkend in die Berechnung der EEG-Umlage 2016 ein. Der Zubau von EEG-Anlagen wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen, dessen Auswirkungen auf die EEG-Umlage konnten aber laut Bundesnetzagentur durch die EEG-Reform aber gedämpft werden. Eine wie in der Vergangenheit steil ansteigende EEG-Umlage sei deshalb in Zukunft nicht mehr zu erwarten.

Insgesamt prognostizieren die Übertragungsnetzbetreiber für das Jahr 2016 Auszahlungen an die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen in Höhe von 24,7 Mrd. Euro. Dem stehen prognostizierte Vermarktungserlöse an der Strombörse in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro gegenüber.

Die Vermarktungserlöse gehen den Berechnungen zufolge durch die weiter gefallenen Preise an den Energiebörsen auch in 2016 zurück. Je niedriger das Börsenpreisniveau ist, desto größer ist die mit der EEG-Umlage zu finanzierende Differenz zu den im EEG festgelegten Vergütungssätzen.

Die EEG-Umlage ist ein Bestandteil des Strompreises für Letztverbraucher und wird jährlich zum 15. Oktober für das folgende Kalenderjahr von den Übertragungsnetzbetreibern auf Basis von gutachterlichen Prognosen bekannt gegeben. Die Bundesnetzagentur überwacht deren ordnungsgemäße Ermittlung. Die Umlage aus dem Jahr 2015 in Höhe von 6,17 Cent/kWh  stieg zu Beginn 2016 um rund 0,18 Cent/kWh an. Zwischen 2012 und 2014 stieg die EEG-Umlage von 3,59 Cent/kWh auf 6,24 Cent/kWh deutlich an. Im Vergleich dazu hat sich die Umlagehöhe seit 2014 stabilisiert.

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