Anzeige

Im Online-Kandidatencheck der Branchen-Initiative "Erneuerbare Energiewende Jetzt!" haben elf Tage vor der Bundestagswahl 806 Direktkandidaten ihre Position zu den Erneuerbaren Energien veröffentlicht.

Davon unterstützen 632 Kandidaten alle drei Forderungen der Initiative, die sich für einen zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien, den Erhalt von Investitionssicherheit und für Erneuerbare als zentrales Element der Energieversorgung einsetzt. Wählerinnen und Wähler können unter www.erneuerbare-jetzt.de schnell und einfach erfahren, welche Positionen die Direktkandidaten in ihrem Wahlkreis zur Energiewende beziehen.

Laut Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), sei es bemerkenswert, dass sich ein Großteil der Bundestagskandidaten, trotz der Negativ-Kampagne, die einige Akteure aus Politik und Wirtschaft gegen die Energiewende fahren, weiter für den zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien einsetze. Das entspräche ja auch dem Willen der Bevölkerung."

Auf der Internetseite www.erneuerbare-jetzt.de können Interessierte auf einer interaktiven Deutschlandkarte die Positionen der Direktkandidaten anschauen, die zu den Forderungen der Initiative Stellung nehmen. Zahlreiche Kandidaten machen darüber hinaus in persönlichen Kommentaren deutlich, welchen politischen Rahmen sie für Sonnenenergie, Windkraft, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft in Zukunft setzen wollen.

Auffallend ist laut BEE auch, dass sich nur 142 Bundestagskandidaten der Regierungsparteien positionieren würden. Mehr als 80 Prozent der Stellungnahmen kommen demnach von Oppositionspolitikern. Die Webseite der Initiative bietet den Wählern deshalb auch die Möglichkeit, sich per E-Card an die Kandidaten zu wenden und sie zur Positionierung aufzufordern oder einfach ins Gespräch zu kommen.

Der Kandidatencheck ist Teil der Branchen-Initiative "Erneuerbare Energiewende Jetzt!", die der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden und Unternehmen der Branche gestartet hat. Im Jahr der Bundestagswahl geht die Branche deutschlandweit mit Argumenten, Anzeigen und Aktionen auf die Kandidaten der Parteien zu, um für den konsequenten Umbau unserer Energieversorgung zu werben.

Anzeige

Diese Seite verwendet Cookies (Datenschutzeinstellungen einsehen). Durch den Besuch der Website stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.