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Laut Presseberichten plant der Möbelhauskonzern IKEA den Verkauf von Solarmodulen. Dies wäre nach dem Einstieg in den Fertighausmarkt vor wenigen Jahren ein weiterer Schritt von der Inneneinrichtung hin in den Hausbau- und Modernisierungsbereich.

 

Laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" werden noch im Jahr 2012 zunächst in England günstige Dünnschicht-Solarmodule testweise angeboten werden. Bewährt sich die Partnerschaft, könnten die Kooperation dann schnell auf weitere Länder-Filialen wie beispielsweise Deutschland ausgedehnt werden.

Hersteller der bei Ikea angebotenen Solaranlagen ist der chinesische Konzern Hanergy. Bekannt ist Hanergy in Deutschland unter anderem durch die Übernahme der ehemaligen Q-Cells-Tochter Solibro in Sachsen-Anhalt.

 

Ikea und Nanergy - auch eine Solar-Partnerschaft für Deutschland?

Funktioniert die Kooperation mit IKEA in England, könnte dies für beide Partner langfristig ein interessantes Wachstumskonzept im Bereich Photovoltaik sein. IKEA hätte die Möglichkeit, im Bereich der Haustechnik und Modernisierung ein völlig neues Geschäftsfeld aufbauen. Für Hanergy wäre Ikea mit seinem positiven modernen und trotzdem günstigen Image ein perfekter Vertriebspartner in vielen Industrieländern. 

Problematisch auf dem deutschen Markt könnte sein, dass hierzulande oft aufwändiger hergestellte und damit auch teurere kristalline Solarzellen verbaut werden. Sie verfügen in der Regel über einen höheren Wirkungsgrad als Dünnschicht-Solarmodule, die der Partner Hanergy bei IKEA anbieten möchte.

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